Freitag, 9. Juni 2017

Das Abenteuer Albanien beginnt

In unserem Hotel am Strand von Montenegro hatten wir das Glück, dass wir die Motorräder bequem in der Tiefgarage unterbringen konnten. Allerdings führte dies dazu, dass das Navi beim Starten am Morgen keine Satelliten finden konnte. Auch ein Neustart der Route unter freiem Himmel half nichts, irgendwie hatte sich das Navi verspult und so fuhren wir den ersten Teil des Tages nur nach Track bzw Luftlinie.
Den Vormittag ging es auf einem kleinen Sträßchen über den Berg bis an den Skutari See. Die Straße ist kaum befahren und uns kommt auf den 60 Kilometern nur ein einiges Fahrzeug entgegen. Das erklärt auch, warum am Straßenrand reichlich Schildkröten zu finden sind, die völlig entspannt die Sonne genießen. 

Der Blick auf den Skutari See ist überwältigend und wir stehen lange am Ufer und lassen den Blick schweifen. 

Dann fahren wir am Rand des Sees entlang bis zur Grenze nach Albanien. Auch hier hat sich wieder eine längere Schlange in zwei Reihen gebildet. Wir stellen uns hinten an und wollen uns schon auf eine längere Pause einrichten, da spricht uns ein Fahrer aus einem Auto in englischer Sprache an, dass wir als Motorradfahrer nicht anstehen müssen, wir können die ganz linke Spur (den Fußgängerdurchgang) nehmen. Etwas unsicher, ob das wirklich okay ist, fahren wir vor und über eine Rampe zum Grenzübergang. Tatsächlich ist es hier üblich, dass Zweiräder (egal ob Fahrrad oder Motorrad) einfach den Fussweg über die Grenze nutzen können. Was uns auch verwundert ist, dass die Ausreise hier auch gleichzeitig die Einreise ist. Man muss also nur einmal halten und die Dokumente abgegeben. 

Kurz hinter der Grenze wartet dann unser Mittagessen auf uns. Der Kellner spricht gutes Englisch und ist sehr zuvorkommend. Er erzählt uns, dass dieses Jahre schon deutlich mehr deutsche und zentraleuropäische Touristen in der Gegend sind und der Tourismus sehr zunimmt.
Dann fahren wir durch Shkoder, unsere erste große albanische Stadt. Der Verkehr ist nach unserem Geschmack: Jeder fährt wie er will, aber jeder gibt auf den anderen Acht. Es geht weiter Richtung Theth, ein Dorf in den Albanischen Alpen, das nur offroad zu erreichen ist. Die ersten Kilometer bis zur Passhöhe sind geteert, danach folgen 15 km Schotter.
Wir lassen uns Zeit für die Stecke und halten mehrmals an um Bilder zu machen. Ich habe auch daran gedacht, die Spiegel am Motorrad einzuklappen bzw zu lockeren, damit diese nicht beim ersten Sturz wieder dem Schottergott geopfert werden. 

Die Strecke ist aber gut zu fahren, nur die letzten Meter bis zur Herberge müssen wir ein Flussbett auf losen Steinen hochfahren. Trotzdem bin ich ziemlich müde als wir ankommen. 
Blick von unserer Herberge auf die Albanischen Alpen.

Hier in Theth hat es nicht viele, aber dafür reichlich deutsche Touristen. Wir waren auf vieles eingestellt, aber nicht darauf, dass wir uns im wilden Albanien auf Deutsch unterhalten können. Wir sitzen mit einer sehr amüsanten Truppe am Tisch und erholen uns bei gutem Essen und einem Glas Wein. 


Gegen 22 Uhr kommt noch eine Gruppe italienischer Endurofahrer in der Herberge an. Diese hatten sich ziemlich in der Zeit verschätzt und mussten die letzten anderthalb Stunden im Dunkeln fahren. Für mich wäre das ein Horror, die Jungs haben es aber locker genommen, obwohl sie auf dem Zahnfleisch daher kamen.
Motorrad(an)sammlung am nächsten Morgen.


Donnerstag, 8. Juni 2017

Fahrt durch Montenegro

Ein dickes Lob an den Tourenplaner: Heute hatten wir einen richtig tollen Fahrtag!!
Die erste Stunde am Morgen war noch in Kroatien. Kurz nach Dubrovnik haben wir eine verlassene und im Krieg zerstörte Hotelanlage "besichtigt". Diese wurde nicht wieder aufgebaut und zeugt somit von einer anderen Zeit. Die Hotels müssen wirklich schick gewesen sein und ich kann mir vorstellen, wie hier vor wenigen Jahrzehnten der Tourismus geboomt hat. Weniger kann ich mir vorstellen, wie hier Mann gegen Mann geschossen wurde 😔

Top Lage und steht trotzdem seit 25 Jahren leer...
 Weiter geht es durch den südlichsten Zipfel Dalmatiens. Eine einmalige Landschaft im sonst eher steinigen und buschigen Kroatien. Vor allem die rote Erde und die spitzen Zypressen prägen das Landschaftsbild und ich frage mich, woher diese wohl kommen.
 
Dann kommen wir an die Grenze von Montenegro. Vor dem kroatischen Ausreisehäuschen hat sich schon eine kleine Schlange an Fahrzeugen gebildet. Die Menschen stehen auf der Straße rum, das kann nichts Gutes heißen. Nach 10 Minuten hat sich noch nichts bewegt, wir stehen in der prallen Sonne...nicht schon wieder... Rainer hat die tolle Idee und läuft in voller Motorradmontur vor zum Grenzwächter und fragt freundlich, ob wir mit den Motorräden hier vorne im Schatten warten dürften. Ein mitleidiger Blick und die Info, dass wir nach vorne fahren können, wir kommen gleich als nächstes dran! Juhu!!!
Die Einreise nach Montenegro war kein Problem. Keine wartenden Fahrzeuge, nur Ausweis, Fahrzeugschein und grüne Versicherungskarte - Herzlich willkommen!
Weiter geht es zur Bucht von Kotor. Erst fahren wir unten am Meer entlang und dann über zig Kehren hoch hinauf auf den Lovćen  bei 1.700 m. Da es unten am Meer so heiß ist und wir in unserer Motorradkleidung zerlaufen, haben wir uns heute als Mittagessen für ein Picknick hoch oben auf dem Berg entschieden. Mit Baguette, Ayvar, Käse, Wurst, Tomaten, Paprika und Feigen lassen wir es uns schmecken. Dazu die tolle Aussicht - fantastisch! 

 Am Nachmittag besichtigen wir noch das Mausoleum von Petar II Petrovic-Njegos auf dem
Lovćengipfel und fahren dann wieder runter aus dem Gebirge ans Meer. In Cetinje ist der Belag so glatt, dass Rainer beim leichten Anbremsen das Vorderrads gehörig wegrutscht, zum Glück ist dies nicht überall so (muss wohl früher Standard gewesen sein 😅)
Unser Hotel liegt direkt am Strand und ich freue mich schon auf das erfrischende Meerwasser. 
In Kotor am Strand 34 Grad, hier oben gerade mal 17 Grad 

Morgen geht es weiter nach Albanien. Ich bin schon sehr gespannt.😀

Mittwoch, 7. Juni 2017

Fahrfreier Tag mit Freunden und Kultur

Nachdem das gemeinsame Abendessen mit Martin und Wolfgang gestern Abend leider nicht geklappt hat, haben wir uns heute früh zum gemeinsamen Frühstück im Restoran Panorama  auf dem Bergrücken über Dubrovnic getroffen. 


Die Aussicht auf die Stadt ist gigantisch und die Preise hier oben ebenfalls. Massen von hauptsächlich asiatischen Touristen werden über eine Seilbahn zu dem Aussichtspunkt befördert und knipsen wie wild in jede Himmelsrichtung.
Wir genießen ebenfalls die tolle Lage und tauschen uns bei Cappuccini und Sandwich aus. Wie war eure Fahrt bisher? Welche Eindrücke habt ihr? Und vor allem, wie geht es weiter? Die letzten Tage sind uns die beiden "hinterher" gefahren. Durch unseren fahrfreien Tag und die Woche länger Urlaub überholen uns die beiden nun. Gerade in Albanien kann das für uns ein Vorteil sein. Wir haben uns so gut es geht in Foren und mit Google Streetview auf die Straßenverhältnisse dort  vorbereitet, aber so sind wir natürlich bestens informiert, wenn es Sperrungen oder nur schwer zu fahrende Straßen geben sollte.
Nach dem gemeinsamen Frühstück trennen sich unsere Wege wieder. Martin und Wolfgang machen sich weiter auf den Weg über Montenegro nach Albanien und Rainer und ich schauen uns die Altstadt von Dubrovnic an.


Wir können das Motorrad elegant an der Stadtmauer parken und alle unnötigen Kleidungsstücke in den Motorradkoffern einschließen. 

Die Altstadt von Dubrovnic ist seit 1979 Weltkulturerbe und komplett autofrei. Durch die engen Gassen mit den vielen Treppen würde eh kein Fahrzeug kommen. Die Stadt ist wunderschön und wirklich sehenswert, aber völlig überlaufen von Touristen. Eigentlich ein einziges Freilichtmuseum, bestehend aus Cafés, Restaurants, Hotelzimmern und Souvenirläden. Wir gönnen uns ein Bier und einen Cider für umgerechnet 12 €. Um dem "Gastronomen" keinen Aufwand zu machen, gabs die Getränke auch noch im Plastikbecher. Den muss man nicht spülen und kann diesen einfach im Müll entsorgen. Irgendwie reicht es uns dann an Touristen-Abfertigung.... 
 
Wir machen mit dem Motorrad noch eine Stadtfahrt durch den restlichen Teil von Dubrovnic, kaufen im Supermarkt zu nichttouristen Preisen eine Wassermelone und kühle Getränke und fahren zurück zu unserem Apartment.

Hier sitzen wir nun auf unserer privaten Veranda und schreiben am Blog, essen Melone und genießen den Urlaub.
Später wollen wir noch die 150 Meter zum Strand runter laufen und dann in einem Restaurant außerhalb der Tourimeile essen. Feiner Tag heute. 😀

Dienstag, 6. Juni 2017

Zöllner/Grenzbeamte sind seltsame Wesen...

Heute war eigentlich ein ganz entspannter Tag durchs Bosnische Hinterland. Die erste Stunde ging es immer am Meer entlang der Markaska Riviera folgend. Ne richtig geniale Landschaft und erstaunlich viel Tourismus in einzelnen Abschnitten und dazwischen reichlich Niemandsland.


In Ploče wollten wir eigentlich nen Kaffee trinken, es stellte sich jedoch heraus, dass dies das hässlichste Kaff an der gesamten Kroatischen Küste ist, also nix wie weg in östlicher Richtung nach Bosnien Herzigowina. Die Landstrassen hier sind eher knapp bemessen, gerade mal zwei Meter Teer wurden zwischen Busch und Schotter verteilt, üblicherweise reicht das aus da hier eh nix los ist und einem oft eine halbe Stunde niemand begegnet.
Einsam gelegen entpuppt sich unsere Mittagsrast im Restaurant Etno Kuca als echtes Highlight. Ein Ökorestaurant mitten im Nirgendwo mit tollem Service und einer beachtlichen Küchenleistung.
 

 Der Nachmittag hat noch einige schöne Strecken und Landschaften zu bieten, wenn auch die Hitze heute mit 32 Grad wirklich übel ist.


Wieder einmal wird uns bewusst, dass hier vor 25 Jahren ein wüster Krieg tobte und die Narben immer noch nicht verheilt sind. Im "Grenzgebiet" zwischen Bosnien und Kroatien sieht man immer wieder verlassene und verfallene Häuser, oder wie Mitten im Ort Stolac, die Ruine mit den Einschusslöchern in der Fassade.

Das Navi zeigt noch 12 min. bis zur Ankunft, es ist 17:30 Uhr - alles perfekt nach einem langen heißen Tag mit 300 km auf der Uhr. Schnell noch durch ne kurze Baustelle und....
da Vorne staut es sich aus irgend einem Grund, wir stehen sicherlich seit bereits 15 min ehe sich die Karavane um nur eine Fahrzeuglänge bewegt. Wir müssen leider erkennen, dass die Bosnisch-Kroatische Grenze von Seiten der Kroaten akriebisch kontrolliert wird. Etwa im 5 Minuten Takt werden die Fahrzeuge abgefertig. Wer jetzt allerdings glaubt hier würde wirklich etwas "kontrolliert" täuscht sich. Als ich an der Reihe war durfte ich der Dame meinen Fahrzeugschein und Perso geben, kurz wurden einige Zeichen in den PC eingegeben und dann passierte laaange nichts. Meine Papiere gammeln auf der Theke rum und in der sich spiegelnden geschwärtzen Scheibe kann ich erkennen, dass die Dame nebenbei andere Daten auswertet - auf dem Bildschirm erscheinen Kinderbilder, Kennzeichen eines VW-Golf, Oma bei der Kaffeetafel... WTF machen die da??? Werden  hier einfach nur (in erster Linie) die Einheimischen gestriezt? Dieser kleine Übergang aus dem Hinterland von Bosnien wird fast nur von diesen benutzt. Nach guten 1 1/2 Stunden ist das nervige Procedere abgeschlossen und wir sind heilfroh endlich anzukommen.






Martin und Wolfgang haben sich zwei Tage nach uns auf unsere Spuren gemacht (hej, du hast da doch schon was ausgearbeitet... 😉) und haben uns nun heute eingeholt, da die Zwei das Programm in einer Woche weniger abspulen als wir.
An unserem vorgebuchten Quartier treffen wir uns, müssen dann jedoch feststellen, dass es in der Umgebung kein freies Zimmer mehr gibt. Daher beziehen sie einige Kilometer nördlich Quartier und wir sehen uns erst zum Frühstück am nächsten Tag.


Montag, 5. Juni 2017

Nationalpark Krka Wasserfälle

Nach einem wunderschönen Urlaubsabend in Zadar, haben wir heute Morgen die Kroatische Küste wieder verlassen und haben uns auf den Weg ins Hinterland zu den Krka Wasserfällen gemacht. Was für eine gottverlassene Gegend! Nur Steine, Büsche und ab und an eine kleine Ortschaft, wo die Hälfte der Häuser Ruinen sind. Trotzdem hat das Geläuf etwas und ich habe viel zu schauen. Komisch, dass einen verlasse Ort doch faszinieren können...
Um so krasser erscheint einem der Kontrast, als wir bei den Krka Wasserfällen ankommen. Horden von Touristen werden über den Parkplatz dirigiert und in Boote und Busse verstaut. Und wir mitten drin!
 
Sehenswert sind die Wasserfälle aber auf jeden Fall! Ich bin etwas neidisch, weil die anderen Touris in leichter Bekleidung und luftigem Schuhwerk unterwegs sind.  Mit der Motorradmontur, den schweren Stiefeln und der Jacke überm Arm, tun wir uns doch sehr schwer.
Von den Strapazen konnten wir uns dann beim Mittagessen erholen. Auf einer kühlen und luftigen Veranda mit kroatischer Hausmannskost zu einem unschlagbaren Preis - da lässt man es sich gerne schmecken.

Am Nachmittag ging es durch das Hinterland wieder zurück an die Küste bis nach Baska Vodo. Unser Hotel liegt direkt am Meer. Daher bringen wir nur kurz das Gepäck aufs Zimmer und kühlen uns im Mittelmeer ab.

 
 
Abends laufen wir noch ein Runde an der Promenade entlang und essen dann leckere Pizza beim Italiener um die Ecke.



Sonntag, 4. Juni 2017

Im Urlaub angekommen

Der Schlaf hat geholfen und heute Morgen fühlen wir uns beide deutlich besser. Nach einem abgepackten Schoko-Croissant, das es als "Frühstück" zum Zimmer dazu gab, fahren wir los. Der erste Stopp ist in Štanjel, einer mittelalterlichen Kleinstadt.
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Mein persönlicher Tourguide hat sich natürlich bestens informiert und weiß, dass man von der Rückseite über eine unbefestigte Straße bis an das Weltkulturerbe heranfahren kann. Nach einer kleinen Besichtigungstour zu Fuß geht es weiter durch den slowenischen Karst.
Als zweiten Besichtigungspunkt haben wir das Lipizzaner Gestüt in Lipica auf dem Programm. Eine offizielle Führung über die riesige Anlage würde unseren zeitlichen Rahmen sprengen und so begnügen wir uns mit einem langen Blick auf die wunderschönen Tiere auf der Weide und schnuppern dort ein bisschen "Stallluft".

Zum Mittagessen sind wir bereits an der Kroatischen Küste und speisen direkt am Meer in Novi Vinodolski.

Am Nachmittag fahren wir die Küstenstraße hinunter bis nach Zadar, wo wir am Rande der Altstadt (alles FuZo) ein Hotelzimmer gebucht haben. Nach einem Rundgang durch die 2000 Jahre alte Altstadt essen wir hervorragend im feinen Restaurant Kornat.

Der Himmel färbt sich rot von der untergehenden Sonne, die Temperaturen werden angenehm und wir blicken auf das Meer - Genau so muss Urlaub sein!


Samstag, 3. Juni 2017

2. Etappe vom Rifugio de Doo nach Nova Gorica

Nach dem gestrigen Regen, heute ein Traumwetter. Alpenglühen morgens um halb sechs:
 
Heute war ein langer harter Tag, was weniger an den Kilometern lag, sondern eher an unserem Gesundheitszustand. Maren hat nun auch die Grippe erwischt und da macht selbst das genialste Geläuf nur halb so viel Spaß. Rund 250 km waren es heute, allerdings zu 75% nur kleinste winkelige Strässchen incl. der Slowenischen Grenzkammstrasse - wunderschöne einsame Berglandschaften, morbide Dörfer und das smaragd bis türkisblaue Wasser der Bäche und Seen bieten eine Vorlage wie aus dem Bilderbuch.

Zur eigenen Hitze kamen dann die Tagesthemperaturen bis 32 Grad, da bleibt kein Faden trocken.
In der historischen Trattoria Alle Valanghe (Zur Lawine) hatten wir einen fantastischen Mittagstisch mit dreierlei Vorspeisen und geniale Gnocchi mit Salbeibutter. Die Nachmittagstrecke in östlicher Richtung bis Kobarid auf slowenischer Seite ist der Hammer - Kurve an Kurve, selten das es mal 50 Meter geradeaus geht. Da kommt ordentlich Fahrspaß auf und gleichzeitig ist es doch sehr ermüdend...
Deshalb wurde auch nochmals extra für 300 Meter nach Italien eingereist für einen letzten Cappuccino.

 
Die letzten Kilometer an der Soca entlang waren dann nochmals ganz entspannend und nun haben wir bei Nova Gorica unser Hotel bezogen und köstlich zu Abend gegessen. Jetzt wirds Zeit fürs Bett und einen ausgiebigen Gesundheitsschlaf.

Freitag, 2. Juni 2017

Jetzt gehts los - Balkan wir kommen

Heute gehts endlich los.
Mich hat zwar die letzten Tage noch gehört die Sommergrippe geschüttelt aber heute geht es schon wieder einigermaßen und den Rest machen die Pillen. 😉

Die heutige Etappe im Pfingstreiseverkehr führt uns klassisch zuerst über die A8, die A7 und den Fernpass. Mittagessen gibt es bereits in Österreich, ehe wir über den Brenner nach Italien zum ersten Cappuccino einlaufen.

Ab jetzt wirds dann etwas gemütlicher und in östlicher Richtung durch die nördlichen Dolomiten kommt dann richtig Fahrspaß auf. Übernachten werden wir im modernen und gemütlichen Rifugio De Dòo bei





Nachtrag/2. Teil:

Nach 481 km sind wir im Regen an unserem Rifugio angekommen - einmalige Lage, einsam auf 1800m gelegen, mit tollem Essen und Hauswein und mit allem Komfort den man sich vorstellen kann. Sehr gute Wahl. 👌

Hier schon mal der Bilderlink zu den Fotos: Fotos Balkan/Albanien 02-24.06.2017
Dieser wird, wenn machbar, täglich ergänzt.



 








Sonntag, 21. Mai 2017

Motorradausfahrt des KVK ins Elsass 19.-21.05.2017


Es war mal wieder soweit, vergangenes Wochenende waren 25 Motorradfahrer bei der jährlichen Ausfahrt der Kulturverein Krummhardt am Start. Außer der „Stammbesetzung“ waren auch einige neue Gesichter dabei. Dass sie wetterfest sind, konnten sie am Freitag angesichts des Dauerregens schon mal beweisen. Um 9:00 Uhr wurde wie immer am Krummhardter Besen bei noch trockener Straße gestartet. Kaum losgefahren wurde jedoch das Regenzeug übergezogen und blieb auch bis zur Ankunft am Abend am Mann bzw. der Frau. Der erste Stopp in Zavelstein wurde daher ausgiebig für eine Kaffeepause genutzt und nur am Rande die Burgruine Zavelstein erkundet. Kaum über den Rhein war es schon Zeit fürs Mittagessen, bei dem der Flammkuchen vorzüglich mundete.


Die Weiterfahrt über die nördlichen Vogesen wurde etwas eingekürzt - da der Regen aber ca. eine Stunde vor erreichen des Hotels aufhörte wurden die letzten Meter des Tages noch auf anspruchsvollen und kleinsten Sträßchen entlang der Elsässischen Weinstraße abgespult. Unser Gasthof in Orbey, den wir schon letztes Jahr gewählt hatten, konnte Abends wieder durch feine Speisen und Getränke überzeugen.

Der Samstag startet wolkig aber trocken und so wird es auch den ganzen Tag bleiben.
Zum Warmfahren geht es zuerst mal zum Vogesenpass Col de la Schlucht um dann in südlicher Richtung die Route des Crêtes zu erfahren. Der Kaffeestopp im neu gebauten Chalet Le Collet entpuppt sich fast schon als Besuch im einem Museum bzw. Kunstgalerie. Weiter gehts zum Aussichtspunkt Le Hohneck auf 1363 Meter (Dort entstand auch das Gruppenbild). Beste Stimmung, Kurven und Kehren satt und zum Abschluss des Vormittags ein zünftiges Elsässer Menü in der Ferme Auberge Hinteralfeld - Mopedfahrerherz was willst du mehr. Mit dem Grand Ballon auf 1424 Meter wurde auch dem höchsten Punkt der Vogesen ein Besuch abgestattet. Gefühlte 1000 Kurven später, vorbei am Col du Wettstein und über Hohrodberg, gehts zurück zur Auberge Aux Bruyères wo nach rund 300 Tageskilometern das gekühlte Getränk vor dem Essen den passenden Abschluss eines gelungen Tages darstellt.



Bei feinstem Motorradwetter werden am Sonntag nochmals einige Vogesenkilometer gesammelt, ehe es mit der Fähre Rhénanus über den Rhein zurück nach Deutschland geht. Der Schwarzwald hat noch einige schöne Sträßchen zu bieten, ehe wir nach 875 km wieder auf dem Schurwald ankommen.


Schee wars mol wieder und allen hats Spaß gemacht - deshalb gibts die Fortsetzung nächstes Jahr in der Fränkischen Schweiz.

Hier gibts noch die Bilder dazu:

Montag, 1. Mai 2017

Sonntagsausfährtle auf die ALB

Gestern war das Wetter ja endlich mal wieder richtig ordentlich und deshalb gings mit Maren, Martin, Werner und Wolfgang ein bissele auf die Alb. War ein sehr netter Ausflug mit gemütlichen Sträßchen und einem Besuch bei meinem Rentnerpferd Amigo. Viel Bilder gibt es nicht, die wenigen gibts hier zu kucken:
Bilder von dr Albausfahrt 

Und hier noch ein kurzes sinnfreies Video 😏 :



Ich wünsche einen nicht so regenreichen 1. Mai...

Montag, 17. April 2017

Moped Ostertour Oberpfalz/Bayerischer Wald

Kleine Nachlese zu unserer Osterausfahrt, welche ursprünglich in den Odenwald und Spessart gehen sollte. Da das Wetter in dieser Ecke extrem schlecht vorhergesagt war wurde als Alternative die Oberpfalz auserkoren. Dort sollte es zumindest von Freitag-Sonntag halbwegs trocken bleiben, wir hatten ein feines Näschen und haben tatsächlich an allen drei Tagen keine Regenkombi gebraucht und hatten zu 99% trockene Strassen. Unser Quartier im Brauereigasthof Jakob in Nittenau entpuppte sich als Volltreffer - feine Speisen, extrem lecker Bier und Cider dazu ein ordentliches Bett bei gutem Preis-/Leistungsverhältnis. Angesichts der Vorlaufzeit von gerade mal 12 Stunden und mit heißer Nadel gestrickter Routen war es doch sehr ordentlich. 😉

Hier ein Videole als Zusammenfassung:


Uuuups, das Video scheint gesperrt zu sein. Hier kann man es trotzdem anschauen:
Video Osterausfahrt Oberpfalz und Bayerischer Wald 2017

Und ein paar Bilder gibts auch noch:
Google Photos-Ostertour 2017

Ach ja, so ganz nebenbei - 2400 km stehen auf der Uhr der Adventure 😁😁😁

Donnerstag, 6. April 2017

Sonntagsausfährtle Ostalb

Am Sonntag waren Maren, Martin, Achim und ich bei bestem Wetter ein bissle auf der Ostalb unterwegs. Hier ein kleines Video:



Leider ist die Qualität auf YouTube recht mies... :-(

Und hier noch mal auf Vimeo (Passwort: Ostalb)

2017.04.02_Sonntagsausfährtle Ostalb_s from Rainer Wagner on Vimeo.

Donnerstag, 30. März 2017

Jetzt auch mit Video

Die Zeit bleibt nicht stehen und bewegte Bilder sagen mehr als Fotos - also gibts jetzt die passende ActionCam und zukünftig ein paar Videos.

Hier mal ein erster stümperhafter Versuch:  https://youtu.be/Qwolfp-BxIE


Donnerstag, 16. März 2017

Urlaub 06/2017 - Balkan/Albanien - Vorankündigung

Wenn ich schon dabei bin gibt´s auch gleich noch einen Update zu unserem diesjährigen Haupturlaub.
Auch in 2017 haben wir uns wieder ne Gegend mit viel Entwicklungspotential ausgesucht. Länder innerhalb Europas, in denen sich in den nächsten Jahren eine massive Veränderung abspielen dürfte.

ALBANIEN ist unser Hauptziel - grandiose Landschaften, eine eher dürftige Infrastruktur und Strassen die in Zentraleuropa nicht als solche bezeichnet werden würden...

Ein absolut spannendes Zielgebiet mit viel Geschichte und einem viel schlechteren Ruf als es wirklich ist. Die Vorbereitungen sind in groben Zügen abgeschlossen, die Tagesetappen in der Routingsoftware erstellt und die meisten Hotels bereits gebucht - wenn nur schon Juni wäre.

Gute drei Wochen werden wir wieder unterwegs sein und uns zuerst entlang der kroatischen Küste nach Süden hangeln. Etwas intensiver wollen wir dann Montenegro erkunden und das Hauptreiseziel Albanien wird rund 10 Tage unseres Urlaubs ausmachen. Zurück geht´s dann über das Hinterland von Bosnien Herzegowina, Kroatien und Slowenien. Voraussichtlich dürften wir wieder bei etwa 7000 km landen.

Hier mal ein grober Streckenverlauf der geplanten Route:


Neues Moped eingetroffen...

Es wird mal wieder Zeit ne Meldung abzugeben, die Neue ist da... 😍
Unser treuester Leser Stefan hat schon bemängelt, daß es noch keine Meldung dazu gibt.

Dies soll nun nachgeholt werden - seit Montag steht die neue R1200 GS Triple Black Adventure im Stall. Feines Teil, bin heute zum ersten Mal ein paar Kilometer (120 km) am Stück gefahren und das Ding macht richtig Spaß. Nun noch ordentlich einfahren und in drei Wochen gibts die erste Inspektion und dann gehts richtig los (hoffentlich ist an Ostern das Wetter gut).

Am Dienstag wurde dann auch mit leichter Verspätung der BMW Navigator 6 geliefert - bisher zeigt er noch keine Schwächen und entspricht in etwa dem Garmin Zümo 590 - allerdings mit einem besseren und sehr gut ablesbaren Display unter sämtlichen Lichtverhältnissen. Mal schauen wo die Schwachpunkte bei dem brandneuen Teil sind. 😉

Anbei gibts noch ein paar Bilder vom neuen Moped, weitere Infos folgen.