Freitag, 20. September 2019

Von den Meteora Klöstern zur Vikosschlucht

Die heutige Etappe ist "eigentlich" eine reine Verbindungsetappe ohne besondere Sehenswürdigkeiten. Wobei dies nicht ganz stimmt, da wir fast den ganzen Tag durch den "Etniko Parku Pintos" (Nationalpark Pindos auch bekannt unter Valia Calda) fahren. Ich hab selten mal eine solch einsame Gegend mit so vielen Kurven (mit Ausnahme der Pyrenäen) wie hier erlebt. Letzte Nacht hat es geregnet und die Strassen sind teils noch feucht. Wir starten in Kastraki bei Wolken und 15 Grad, kurz darauf im Gebirge sieht man kaum mehr die Hand vor den Augen und wir quälen uns bei 8 Grad durch den Nebel.

Kaum eine Stunde später kommt jedoch die Sonne durch die Wolken und der restliche Tag ist die reinste Kurvenorgie bei bestem Herbstwetter. Gerade diese Einsamkeit und die ursprüngliche Natur mit Null Verkehr und sehr anspruchsvollem Strassenverlauf haben ihren besonderen Reiz.

Anspruchsvoll vor allem wegen des allgegenwärtigen Viehzeugs und reichlich Sand, Steinbrocken und Dreck auf der Strasse. Besonders wache Momente bescheren uns immer wieder die Hirtenhunde welche unverhofft aus dem Gebüsch preschen und uns kurz verfolgen. Bin ich froh, dass wir nicht mit dem Fahrrad unterwegs sind. 😉


Gegen 16:30 Uhr kommen wir in Monodendri an, der Basis für die nächsten zwei Tage.  Zuerst fahren wir zum Oxya Viewpoint der geniale Ausblicke von oben in die Vikosschlucht bietet. Leider sind die Schatten schon recht lang und es ist unmöglich diese gigantische Schlucht in Bildern einzufangen (im Fotoalbum gibts ein kurzes Video wo es in etwa zu erkennen ist.


Nach dem Check in im sehr schönen Hotel Vikos gibts noch einen kurzen Spaziergang zum örtlichen Kloster mit spektakulärem Weg ohne Randsicherung. 

Am Standort gehts ein paar Hundert Meter senkrecht runter...
Den Rest erkunden wir morgen bei hoffentlich perfektem Licht.


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