Donnerstag, 14. Juni 2018

In zwei Wochen geht los nach Norwegen und so etwa soll die Route sein...

Unsere Nowegentour rückt immer näher und die Route steht mittlerweile fest. Wobei "fest" bei einer Wohnmobiltour immer relativ ist. Wir werden sehen wo wir landen.

Unser Streckenplan incl. An- und Abreise beläuft sich auf fast 7000 km:



Da im Moment noch reichlich andere "Baustellen" anstehen gibts News wohl erst wieder nach dem Start am 28.06.2018






Sonntag, 3. Juni 2018

Motorradausfahrt des KVK in die Fränkische Schweiz vom 31.05.-03.06.2018

Jetzt warn se wieder unterwegs...
Die diesjährige Ausfahrt führte ins Bier- und XXL-Portionen Paradies FRÄNKISCHE SCHWEIZ.
Wunderbare Landschaften und Kuven satt gabs obendrauf. 28 Motorradfahrer samt Sozias zog es diesmal sogar für vier Tage in Richtung Nordosten. Bekannt als Wandergebiet und Eldorado für Fliegenfischer, bietet die Fränkische Schweiz auch für Motorradfahrer ein klasse Terrain.

Pünktlich um 9:00 Uhr wurde wie immer vom Krummhardter Besen aus gestartet, der erste Stop in der Markthalle der Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hällisches Schwein bot Gelegenheit für ein Getränk und ein vielfältiges Angebot zum shoppen. Über kleine Strassen an Rothenburg vorbei war es auch schon Zeit zum Mittagessen in der Brauereigaststätte Landwehr Bräu.



Über kurviges Geläuf erreichen wir am Nachmittag die Fränkische Schweiz und gegen 17:30 Uhr den Gasthof Goldene Krone in Pottenstein, unserem Quartier für die nächsten drei Nächte.


Der erste "richtige" Fahrtag startet in südöstlicher Richtung und streift die Oberpfalz. Durchs Fischbachtal und über Königstein gelangen wir nach Auerbach i.d. Oberpfalz zur Kaffepause beim Italiener. Wir queren den Roten und den Weißen Main und erreichen mit Gössweinstein wieder das Kernland der Fränkischen Schweiz. Wunderbarer Spargel mit Schinken und Kartoffeln für 9,80 € sind echt ein Schnäppchen, das alkoholfreie Weizen für 2,30 € gibt ebenfalls zum Sonderpreis. 😉

Frisch gestärkt machen wir einen kurzen Abstecher zum Flugplatz bei Burg Feuerstein und schon gehts zügig und schwungvoll über bessere teerte Feldwege weiter zum Moped-Kulttreff KATHI BRÄU. An das alkoholfreie "Schwarze" dort könnte ich mich glatt gewöhnen - absolut lecker!
Unzählige Kurven, enge Täler und immer wieder eine Burgruine am Wegesrand streifend nähern wir uns wieder Pottenstein und machen kurz vor Feierabend noch Halt auf einem schönen Aussichtspunkt oberhalb des Gemeinde.



Ein bisschen Kettenpflege muss schon sein und so mühen sich morgens drei Mann mit einem Moped ohne Hauptständer ab, um ihm ne Portion Kettenspray zu verpassen. 😂


Die Ecke nördlich von Bayreuth hat kurventechnisch einiges zu bieten und im abgelegenen Sophiental kommt uns das Motorradcafe TASTE OF SPEED gerade recht für eine Pause.


Um die Mittagszeit erreichen wir  den Felsengarten SANSPAREIL - die Wanderfreude hält sich bei den Mitstreitern allerdings in Grenzen und so stehen (fast) alle 10 Minuten später wieder bei den Mopeds.


Manchmal trifft es einen dann doch richtig blöd und man kommt an einen Ort Namens WÜRGAU. Denkt sich nichts böses und fährt den Würgauer Berg hinauf.....

gesperrte Strecke WÜRGAUER BERG
Da stehen dann zwei blaue Männlein in Uniform und klären uns freundlich auf, dass diese Strecke seit dem Frühling an Samstag und Sonntagen nur noch gegen einen Wegezoll von 20,- € zu befahren ist (Streckensperrung für Motorräder wegen zu vieler schwerer Unfälle in der Vergangenheit). Wobei wir noch Glück hatten, denn die Jungs hatten auch noch ihre Laserpistole startklar.
Weil wir so brav gefahren sind durften wir nach dem Zahlvorgang sogar weiterfahren (andere mussten wohl auch schon umdrehen). Die Strecke ist absolut genial und daher wars den Spaß auch wert. Gelohnt hat sichs bei 16 Mopeds auch für die Ordnungshüter. 😉
Für genügend Gesprächsstoff beim nächsten Stop am Biergarten der Brauerei Hübner war also gesorgt.


Der Rest des Tages verging mit dem Wiesenttal von der Quelle bei Steinfeld bis Pottenstein wie im Flug. Kurz vor Schluss wäre noch die RIESENBURG HÖHLE auf dem Programm gestanden, diese wurde aber ob der Hitze und der müden Knochen und zugunsten eines kühlen Biers am Ziel ausgelassen.

Der Rest ist schnell erzählt. Am Sonntag ging es dann schon wieder zurück in die Heimat. Am Vormittag noch das Altmühltal mit seinen sehenswerten Felsformationen und einem Unfall der hätte böse Enden können. Einer der Teilehmer nahm es mit einem entgegenkommenden rasenden Milchlaster auf und verlor letztendlich den ungleichen Kampf. Auf der engen Strasse ging im abrupt der Asphalt verlustig und mit viel Mühe und Einsatz schaffte er es nicht im Graben zu landen. Da der unbefestigte Rand aber dem Hinterrad weniger Grip bot, versuchte dies massiv das Vorderrad in der Horizontalen zu überholen. Man könnte auch sagen er kam zu Fall. Zum Glück ist nichts größeres passiert und nach örtlicher Verarztung konnte die Fahrt weitergehen.
Ein letztes Mittagessen in der ALTEN SCHULE in Solnhofen war nochmals reichlich, lecker und fränkisch mit Kloß und Schäufele.


Angesicht der Temperatur von rund 30 Grad wurde ab Ellwangen aufs Kocher und Jagsttal verzichtet und der schnellste Weg über die B 29 in Richtung Krummhardt angetreten.

In guter Tradition gabs dann noch einen gemütlichen Einkehrschwung vor dem Besa.


War ne kaum zu toppende Tour mit lauter netten Leuten und ich freue mich schon auf die Fortsetzung im nächsten Jahr, wenn es heißt: PFÄLZER WALD und Saumagen.

Hier noch die Strecke im Überblick:

Und weitere Bilder gibt es unter diesem Link zu bestaunen:
Fotos Motorradausfahrt FRÄNKISCHE SCHWEIZ KVK 2018







Dienstag, 1. Mai 2018

Tourguideausfahrt Odenwald/Spessart 29.04.-01.05.2018

Jetzt ist doch einige Zeit ins Land gegangen ohne Aktivität auf dieser Seite.
Die erste größere Ausfahrt in diesem Jahr hat vom 29.04.-01.05.2018 in den Odenwald und Spessart geführt. Bei schönstem Frühlingswetter hatten wir einen schönen Trip über drei Tage mit rund 950km.

Gestartet sind wir an der "Platte" in Löwenstein - hier haben noch nicht alle zum Treffpunkt gefunden.
 Besonders gefreut habe ich mich allerdings, daß Hermann mal wieder für eine kurze Etappe dabei war.

Über Jagsthausen und dem Kloster Schöntal erreichten wir in Osterburken die Talmühle wo die restlichen Teilnehmer zur Truppe aufliefen und sich Hermann schon wieder verabschieden musste. Leider war die Kneipe ein ziemlicher Reinfall und wir verbrachten knappe drei Stunden beim Mittagessen.

Über kleine Nebenstrassen ging es weiter zum Main, den wir bei Mondfeld mit der Fähre überquerten.

Einige Kilometer später haben wir dann kurz vor dem Kloster Bronnbach komplett ignoriert, daß diese Strecke für Motorradfahrer gesperrt ist. Es ist weiter nix passiert, weit und breit zum Glück keine Aufsicht in der Nähe, und dazu noch ein wirklich nettes Strässchen. 😁

Das Kloster liegt sehr schön und ist recht nett anzusehen. Auch die Strecke danach ist recht kurvig und nicht zu verachten.

Gegen 18:00 Uhr erreichten wir unser empfehlenswertes Hotel ENGEL in Mespelbrunn und vor dem ersten Bier gabs noch einen schnellen Abstecher zum Wasserschloss Mespelbrunn welches laut Reiseführer im Abendlicht seinen besonderen Reiz ausstrahlt - siehe hier:


Am Montag hatten wir dann den Spessart rauf und runter auf dem Plan, das Wetter startet in der Frühe etwas regnerisch und wir lassen es langsam angehen. Der erste Kaffeestop in Karlstadt am Main entpuppt sich als recht nettes Pflaster und wir erkunden zu Fuß die mittelalterliche Altstadt.
Stefan, Alex, Anoulack, Martin, Elke, ich, Maren, Werner, Pascal 


Schon wieder steht in Langenprozelten eine Mainfähre auf dem Plan welche eine kurzweilige Abwechslung darstellt.


Das Mittagessen gibt es nach längerer Suche, da die ursprünglich geplante (idyllisch gelegene) Futterkrippe geschlossen war, und nach längerem Parkplatzgedöns in Bad Orb.

Der Heimreistag am Montag war etwas kühl aber durchwegs trocken, die Strässen im Odenwald etwas kleiner und winkeliger als im Spessart und daher haben diese uns noch etwas besser gefallen.
Einige Illegale waren auch dabei - aber keiner hat uns erwischt. 😉

Ein bissele Kultur gabs auch noch auf Burg Breuberg und eine tolle Rutsche für die Kleinen.


Leider mussten wir feststellen, daß die "Jedes Kuhkaff richtet sich ne 30-Zone ein" Seuche auch vor dem Odenwald nicht halt macht und leider auch dort die schönsten Strecken für Motorradfahrer am WE gesperrt sind. Unser angepeiltes Mittagsziel war daher leider nicht zu erreichen. In Gammelsbach im GRÜNEN BAUM fanden wir jedoch einen sehr ordentlichen Ersatz.


Einen kurzer Stop gabs noch am "Dreischläfrigen Beerfelder Galgen" (siehe Infotafel):
 


Und dann ging es mit einer wunderbaren Aussicht vom Schloss Hirschhorn auf das Neckartal in Richtung Heimat.

Arg schee wars und die nächste Ausfahrt plant hoffentlich mal ein Anderer 😉😉😉

Und hier gibt´s noch ein paar Bilder:
https://photos.app.goo.gl/24jTTGjr2HQ6opwF2







Dienstag, 26. Dezember 2017

Details Vorankündigung Urlaub 2018 ;-)


Die Würfel sind gefallen - 2018 geht es für gute drei Wochen mit dem WoMo nach Norwegen.

Zur Abwechslung mal nicht mit dem Moped sondern mit so ner feinen Kiste in der man alles Wichtige dabei hat und autark ist.

Der PÖSSL RoadCruiser hat es mir angetan da er mit 6,36 Meter Länge deutlich mehr Raum und extra lange Längsbetten bietet - dazu noch eine Stehhöhe von deutlich über 2 Meter und ein großzügiges "Raumbad", langer Lulatsch was willst du mehr...






Sonntag, 17. September 2017

Vorankündigung Urlaub 2018

In 2018 soll es mal ohne Moped in den Haupturlaub gehen.
Weiteres folgt in Kürze... 😀

Freitag, 23. Juni 2017

Durch die Österreichischen Alpen

Wir kommen der Heimat immer näher. Heute Morgen ging es weiter Richtung Alpen und dann unspektakulär über die slowenisch/österreichische Grenze. Ich bin immer wieder tief beeindruckt, wenn man auf die hohen Berge zufährt. Man kommt sich plötzlich so klein und nichtig vor. 

Wir fahren über den Loiblpass und dann durch das Kärntner Seenland. Zum Mittagessen geht's hoch auf die Nockalmstrasse und zur Glockenhütte bei 2024 m.
Endlich mal wieder was deftiges - Fleischnudeln und Sauerkraut😍
Am Nachmittag fahren wir über den Tauernpass und dann gibt's noch einen Abstecher zur legendären Tauernkaralm.
Die letzte Nacht lassen wir es uns nochmal richtig gut gehen und haben ein 4 Sterne "All Inclusive"- Hotel mit Schwimmbad, Sauna und Spa gebucht. Morgen gibt's dann die letzte Etappe Richtung Heimat. So ein bisschen freut man sich dann doch auf Zuhause, vor allem auf das eigene Bett ;)
Unser Balkan/Albanien-Urlaub hat mir sehr gut gefallen und wir haben heute schon gegrübelt, wo es nächstes Jahr hingehen soll 😉
Wir verabschieden uns hier und freuen uns schon, euch alle bald wieder Live zu sehen.
Grüßle Maren & Rainer

Donnerstag, 22. Juni 2017

Der Tag an dem Rainer ins 10:00 Uhr Loch fiel und wir fast einem Bären begegnet wären

Irgendwie ist es heute schon wie ein bisschen Heimat. In Kroatien und Slowenien sind die Häuschen schon wieder ganz propper, 
die Geranien wuchern am Balkon und das freilaufende Viehzeug ist auch vorbei und wird wieder ordentlich hinterm Weidezaun verräumt.
Die Moscheen sind gegen Katholische Kirchen getauscht, nur die Kriegsruinen blieben uns auch noch in Kroatien erhalten.
Des könnt au auf dr Schwäbischa Alb sei...

Jetzt kommen wir langsam zum Posttitel und dem wohl blödesten und nicht ganz ungefährlichen Missgeschick des ganzen Urlaubs. Kurz vor der bosnisch/kroatischen Grenze stand auf einem Hügel eine Moschee, wohl die letzte unserer Reise.

Tatsächlich die letzte Moschee in Bosnien vor der Grenze

Also mal fix den Anker geworfen und rechts ran. Soweit ganz gut, nur in der rechten Bildhälfte war noch ein Baum zu dominant im Bild. Geschwind und elegant noch nen Meter zurück am Straßenrand und schon hatte ich den idealen Bildausschnitt. 😅  Dann war's auch schon vorbei mit der Eleganz denn mir ging am rechten Fuß abrupt der Asphalt verlustig und die Hölle tat sich auf...
Da haben die Idioten doch mitten in der Kurve einen offenen Gully in der Größe eines mittleren Schwimmbads installiert, dazu noch gut getarnt mit reichlich Grünzeug. (Es könnte auch ne Bärenfalle gewesen sein, ich bin mir nicht ganz sicher 😉)

Ich kann euch sagen, so ne GS Adventure taugt ganz gut als Poolabdeckung....

Sauber versenkt
Erstaunlich robust der Eisenhaufen, nur der Kofferdeckel leicht verbogen und vorne ein paar Schrammen drin...


Der Rest des Tages war ausser der extremen Hitze noch ganz lustig, schöne Strecken auf Singleroads entlang der HR/SLO Grenze. Nette ungeteerte Strässchen durch den Wald und Landschaft wie auf der Alb. Zum Abschluss des Tages durften wir dann noch Mitten durch Lubljana bei 35 Grad, das war nicht mehr so erfrischend. 
Man ist auch die hohe Verkehrsdichte nicht mehr gewohnt und vor allem das entspannte Vorwärtskommen mit dem Moped. Hatten in Tirana auf einer 3-spurigen Strasse noch mindestens 5 Fahrzeuge Platz ist hier auf einer gut ausgebauten 2-spurigen Strasse kaum ein durchkommen mit dem Motorrad. Wenn man bei durchgezogener Linie überholt gibt's die Lichthupe, willkommen zurück in Zentraleuropa. Übernachtet wird heute am Zbilje-See nördlich von Ljubljana.

PS: Bären-Kacke haben wir sogar zweimal gesehen - der Bär kann also nicht weit weg gewesen sein. 😁😁😁 
Sommerlosung des Ursus arctos


Mittwoch, 21. Juni 2017

Transferstrecke durch Bosnien nach Bihać

Heute war nicht so mein Tag... :( Wir hatten eine sehr erholsame Nacht in unsere Unterkunft in Mostar, aber kurz nach dem Aufstehen hab ich irgendwie ganz unglücklich den Kopf nach links gedreht und mir einen Nerv eingeklemmt. Im ersten Moment konnte ich mich gar nicht mehr bewegen, Rainer hat mich dann aufs Bett gehoben und nach etwas Ruhe konnte ich den Hals zumindest wieder nach rechts drehen und den Arm heben. Von unserer Vermieterin habe ich Voltaren bekommen und Rainer hatte zum Glück Schmerzmittel im Gepäck.
Die heutige Route haben wir kurzerhand auf "schnellste Zeit" und am besten gar keine Kurven umgestrickt. Daher gibt's zum heutigen Tag gar nicht so viel zu erzählen, außer dass es ziemlich viel geradeaus ging ;) 
Und immer wieder Kriegsruinen...
 Mittags habe ich mich dann nochmal ein Stündchen auf eine Wiese gelegt um den Nacken zu entspannen. Das hat geholfen und so konnte ich den Nachmittag etwas schmerzfreier auf dem Motorrad sitzen. 

Wir haben noch einen kleinen Abstecher durch den Una Nationalpark gemacht und sind dann weiter nach Bihać, wo wir heute übernachten werden.
  
Nach dem ganzen Balkan-Grill (der nicht ganz unser Geschmack ist), haben wir uns heute für ein traditionelles bosnisches Restaurant entschieden und waren von der Küche sehr begeistert: hausgemachter Ayran, warmes Fladenbrot und gutes gekochtes (nicht gegrilltes) Essen mit viel Gemüse und Soße  Da geht's auch dem Genick gleich viel besser.